hrun⸗
und velche
niſche
unden eerden
3 daß
rende
h der eirjig
ſind,
üͤbet vor, jachen t der ehn noͤm⸗ t⸗
nfuͤ⸗:
1 ge⸗ Vor⸗ gleich
n Ci⸗
Inſte
wer⸗ cſezli⸗ glich⸗ gko⸗ z ver⸗
denden
vorden fens.
17
Inndeß ſei doch Juſtinians Compilation das am we⸗
nigſten unvollkommne Werk, welches je aus menſſch⸗
lichen Haͤnden hervorgegangen.— Das ſei auch
wohl mit der Hauptgrund, warum man ſie allgemein in Europa ſpaͤterhin angenommen. Allein der
Mangel ſolcher Principien, als eine Civilgeſetzgebung eigentlich haben muͤßte, die Widerſpruͤche, die in
dem roͤmiſchen Rechte herrſchten, und die daraus
entſtandenen Controverſen unter den Rechtsgelehr⸗ ten, wozu noch die Praxis der Gerichtshoͤfe hinzu⸗
gekommen waͤre, haͤtten die Anwendung ſo ſchwierig
machen, und die Zabl der Advocaten ſowohl vermeh⸗
ren, als ihnen zu Chicanen Spielraum laſſen maͤſ⸗
ſen. Der einzige Verſuch eines Civilgeſetzbuchs,
der in neuern Zeiten gemacht worden, ſei der vo n
Friedrich, Koͤnig von Preußen. Obgleich die Be⸗ muͤhung nicht von gluͤcklichem Erfolg begleitet gewe
ſen, ſo werde ſein Andenken doch dadurch geehr 8 Er habe ſich auch wohl eines Theils nicht ſtark genn 93 gefuͤhlt, ſel bſt an der Arbeit Theil zu nehmen, an⸗
dern Theils haͤtten ihn die Zeitumſtaͤnde behindert,
7
4 daß er nicht fuͤglich alte Geſetze und Gebraͤuche ſeines Landes umaͤndern koͤnnen. Das Geſetzbuch, dem der ſeinen Namen gegeben, ſei eine Compilation in
der Manier des Juſtinian, und obgleich die Ordnung der Materien methodiſcher ausgefaſlen,
ſo ſei es doch keinesweges das Modell einer ein⸗ fachen und ſo genuͤgſamen Geſe zgebung, d daß
die Maſſe der Unterthanen es faſſen,
und ſich deſſen mit Leichtigkeit bedienen
konnen. Ers ſetze vielmehr dieſes Geſetzbuch tief gelehrte Kenntniſſe, ſowohl in den aͤltern Landes⸗ geſetzen, als in dem roͤmiſchen Rechte, voraus, und
gebe folglich von neuem alles wieder in die Haͤnde
der Juriſten.—— Bei dem Code Napoléon
Heſt I. 1 2


