Teil eines Werkes 
Erstes Stück (1808)
Entstehung
Seite
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à 4 12 treten; auch ſei der Code:, der urſpruͤnglich nur fir

Frankreich beſtimmt geweſen, ein gemeines Recht⸗ der Voͤlker eines Theils von Europa geworden.

Der Code ſei an ſich ein geſchloſſenes Werk. Man wuͤrde zwar die menſchliche Schwaͤche verken⸗

nen, wenn man glauben wolle, er ſei keiner Verdeſ⸗ ſerungen faͤhig, ſo, daß nicht quelques expli-

ten.*) Schon einige Decrete**) des Kaiſers

haͤtten dieſen; Zweck; aber gerade aus dem Grunde,. weil ſie weiter nichts als eine explication waͤren, und nur die moyens d'exécution enthielten, ha⸗

be man es fuͤr gut gefunden(bei einer neuen offi⸗

ciellen Ausgabe) nichts in dem Texte des Code abzuaͤndern, welcher, weit entfernt davon irgend eine Abaͤnderung zu erleiden, am ſicherſten in ſeinem

wahren Geiſte werde angewendet werden koͤnnen.

Es koͤnnte der Fall ſeyn, daß noch andere kaiſer⸗ lihe Decrete von gleichem Gehalt erlaſſen wuͤrden.

Dies ſei aber noch lein hinlaͤnglicher Grund, ,einen neuen Code zu promulgiren.

Die gegenwaͤrtige préſentation habe keinen an⸗ dern Zweck, als die aͤußern Formen des Code mit den durch die Actes des conſtitutions de l'Em. pire zu analogiſiren.

1) Der Titel: Code Civil de Frangçais, paſſe jeßt nicht mehr ſ recht, da der Code auch in in

rungen, nach welchen eine Reviſion des Code entweder gar

nicht, oder doch in langer Zeit nicht, zu erwarten ſeyn 3

duͤrfte.

cations fuͤr die Zukunft ihn in ein helleres Licht ſetzen, und die Anwendung deſſelben foͤrdern koͤnn⸗

*¹) Dies ſind, unſerer Meinung nach, ſehr merewürdige Aeuße⸗

**) Wir werden von dieſen Decreten theils beſonders, theils 3

bei der Erklaͤrung einzelner Stellen des Sode Näpelson zu reden Gelegenheit nehmen. 8*

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