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I. B. II. T. Beurkundungen des bürgerl. Stands. 17
nen iſt, ſoll dieſes auf Anſuchen der Betheiligten durch den
Beamten des buͤrgerlichen Stands auf den laufenden oder
auf den in der Gemeinds⸗Lade aufbewahrten Buͤchern, und
durch den Amtsſchreiber auf den bey der Gerichts⸗Kanzley hinterlegten Buͤchern geſchehen. Zu dem Ende ſoll der Be⸗ amte des buͤrgerlichen Stands in den drey naͤchſten Tagen den Kron⸗Anwald des Amtsbezirks hievon benachrichtigen,
und dieſer hat dafuͤr Sorge zu tragen, daß die Erwaͤhnung
in beyden Buͤchern gleichlautend geſchehe.
50. Jede Uebertretung der vorherigen Artikel, welche von den hierinn benannten verſchiedenen Beamten geſchieht, wird bey demjenigen Gericht eingeklagt, unter welchem ſie gerichtspflichtig ſind, und mit einer Geldbuße beſtraft, die
nicht uͤber fuͤnfzig Gulden betragen darf.
51. Jeder Bewahrer der Buͤcher iſt wegen jeder Ver⸗ aͤnderung fuͤr den SchadenErſaz verantwortlich, jedoch mit Vorbehalt des etwa zuſtehenden Ruͤckgrifs auf die Urheber der ſelben.
52. Jede Veraͤnderung, jede Verfaͤlſchung in der Beurkundung des buͤrgerlichen Stands, jede Niederſchrei⸗ bung dieſer Urkunde auf ein fliegendes Blatt, oder ſonſt anderswo, als in den dazu beſtimmten Buͤchern, gibt den dazu Betheiligten ein Recht auf Schadens Erſaz, ohne Abbruch der im Strafgeſez⸗Buch beſtimmten Strafen.
Der Kron⸗Anwald des Bezir ks⸗Gerichts iſt verbunden, den Zuſtand der Buͤcher zur Zeit, da ſie bei der Gerichts⸗ Kanzley niedergelegt werden, zu pruͤfen. Ueber dieſe Pruͤ⸗ fung muß er ein kurzes Protokoll aufſezen, jede Uebertre⸗
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