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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
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16 J. B. H. T. Beurkundungen des bürgerl. Stands.

huͤrgerlichen Stands beygefuͤgt werden muͤſſen, allda auf⸗ bewahrt werden, nachdem ſie vorher mit dem Handzug deſſen, der ſie vorlegte, und des Beamten des buͤrgerlichen

Stands beglaubigt ſind.

45. Jedermann iſt berechtigt, von denjenigen, welche die Buͤcher des buͤrgerlichen Stands bewahren, Auszuͤge aus ſolchen ſich ausfolgen zu laſſen.

Auszuͤge, die als gleichlautend mit den Büchern aus⸗

geliefert, und von dem erſten Bezirks⸗Beamten, oder ſei⸗ nem Stellvertreter, beglaubigt ſind, haben volle Beweis⸗ kraft, ſo lang ſie nicht foͤrmlich als falſch angeklagt werden.

46. Sind ſolche Buͤcher nicht vorhanden, oder abhanden gekommen, ſo iſt der Beweis durch Urkunden ſowohl, als durch Zeugen zuzulaſſen, und es koͤnnen alsdann die Hei⸗ rathen, Geburten und Sterbfaͤlle durch Buͤcher und Pa⸗ piere der verſtorbenen Eltern, wie auch durch Zeugen be⸗ wieſen werden.

47. Jede Urkunde des buͤrgerlichen Stands, ſie mag Inlaͤnder oder Auslaͤnder betreffen, die im Ausland ge⸗ fertigt worden iſt, ſoll volle Beweiskraft haben, wenn ſie in der dort landuͤblichen Form abgefaßt iſt.

48. Alle im Ausland gefertigten Beurkundungen des buͤrgerlichen Stands der Inlaͤnder ſind guͤltig, wenn ſie von Staatsgeſchaͤftstraͤgern ihres Heimaths⸗Staats, dieſem Geſez gemaͤß aufgenommen worden ſind.

49. So oft am Rande einer ſchon eingetragenen Be⸗ urkundung einer Andern, die darauf Bezug hat, zu erwaͤh⸗ nen

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