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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
Entstehung
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15
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1. B. II. T. Beurkundungen des bürgerl. Stands, 25

Zeugen die Urkunde vorleſen. Es ſoll in derſelben Meldung

von der Erfuͤllung dieſer Foͤrmlichkeit geſchehen⸗

39. Dieſe Urkunden muͤſſen von den Beamten des buͤrgerlichen Stands, von den erſcheinenden Theilen, und von den Zeugen unterzeichnet werden, oder es muß die Ur⸗ ſache angefuͤhrt ſeyn, welche die Erſchienenen und die Zeugen zu unterzeichnen verhinderte.

40. Die Beurkundungen des buͤrgerlichen Stands ſind in jeder Gemeinde in eine oder mehrere doppelt zu fuͤh⸗ rende Buͤcher einzutragen⸗

41. Die Buͤcher ſollen vom Bezirks⸗Richter oder ſei⸗ nem Stellvertreter in ununterbrochener Reihe Blattweis mit Ziffern verſehen, mit Handzug beglaubigt, und das erſte und letzte Blatt noch beſonders angegeben werden.

42. Die Beurkundungen ſollen in die Buͤcher hinter⸗ einander ohne leeren Zwiſchenraum eingetragen werden.

Durchſtriche und Rand⸗Zuſaͤtze muͤſſen beſonders, eben

ſo wie der Hauptinhalt der Urkunde genehmigt und unter⸗ zeichnet werden. Man darf dabey ſich keiner Abkuͤrzungen

bedienen, noch Jahr und Tag mit Ziffern ausdruͤcken. 3 45. Am Ende eines jeden Jahrs ſollen die Buͤcher von dem Beamten des buͤrgerlichen Stands foͤrmlich abgeſchloſ⸗ ſen, und den Monat darauf, eins der Exemplare in der Gemeinds⸗Lade, das andere in der Kanzley des Bezirks niedergelegt werden.

44. Mit der Doppelſchrift der Buͤcher, die bey der gedachten Kanzley zu hinterlegen iſt, ſollen auch die Voll⸗ machten und andere Urkunden, die der Beurkundung des