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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
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24 1. B. II. T. Beurkundungen bes bürgerl. Stands. Zweyter Titel. Von den Beurkundungen des buͤrgerlichen Stands.

Erſtes Kapitel. Allgemeine Verfuͤgungen⸗

34. Die Beurkundungen des buͤrgerlichen Stands

muͤſſen Ort, Jahr, Tag und Stunde, wo ſie aufgenommen

werden, auch die Vornamen, die Geſchlechtsnamen, das Alter, das Gewerb, und den Wohnort aller derjenigen aus⸗ druͤcken, die darinn genannt werden.

35. Die Beamten des buͤrgerlichen Stands duͤrfen den Beurkundungen ,die ſie aufnehmen, weder durch Anmer⸗ kungen noch durch irgend eine andere Art des Ausdrucks etwas einruͤcken, was die Erſcheinenden etwa, ohne dazu vom Geſez aufgefordert zu ſeyn, angeben wuͤrden.

36. In Faͤllen, worinn die Betheiligten nicht verbun⸗ den ſind, in Perſon zu erſcheinen, duͤrfen ſie ſich durch ei nen andern vertreten laſſen, der beſondere und oͤffentliche Vollmacht dazu hat,

37. Nur Manns⸗Perſonen, die wenigſtens ein und zwanzig Jahr alt ſind, ſeyen ſie Verwandte oder nicht, duͤrfen bey den Beurkundungen des buͤrgerlichen Stands als Zeugen auftreten: ſie werden von den Betheiligten ſelbſt gewaͤhlt. 2

38. Der Beamte des buͤrgerlichen Stands muß den erſchienenen Parthien oder ihren Bevollmaͤchtigten und den

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