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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
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48 1. B. II. T. Beurkundungen des bürgerl. Stands.

tung des Geſezes und jedes Verbrechen, das von den Beamten des buͤrgerlichen Stands begangen ſeyn mag, behoͤrigen Orts anzeigen, und auf Verurtheilung in die Geldbußen wider ſie antragen.

5 4. In allen Faͤllen, wo ein Gericht in erſter Inſtanz uͤher Beurkundungen des buͤrgerlichen Stands urtheilt, koͤnnen die Betheiligten wider den Ausſpruch Rechtsmittel

ergreifen.

Zweytes Kapitel. Von den Geburtos⸗Buͤchern,

55. Jede Geburt ſoll in den erſten drey Tagen nach der Niederkunft dem Beamten des buͤrgerlichen Stands des Orts angezeigt, und das Kind ihm vorgezeigt werden.

56. Die Geburt des Kinds muß von dem Vater, oder in Ermanglung des Vaters von den Aerzten, Wund⸗ oder Heb⸗Aerzten, Hebammen, Krankenwaͤrtern, oder andern Perſonen, die bey der Niederkunft zugegen geweſen ſind, und wenn die Mutter außer ihrem Wohnort nieder⸗ gekommen waͤre, von der Perſon, bey welcher ſie nieder⸗ gekommen iſt, angezeigt werden.

Die Geburts⸗Beurkundung ſoll hierauf in Gegenwart zweyer Zeugen gefertigt werden⸗

57. Die Geburts⸗Beurkundung muß Ort, Tag und Stunde der Geburt, das Geſchlecht des Kinds, die Vornamen, die man geben will, die Vornamen, Ge⸗

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