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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
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1. B. II. T. Beurkundungen d. buͤrgerl. Ssands, 25

hat, um ſich ſeines wirklichen Hinſcheidens zu verſichern, und zweymal vier und zwanzig Stunden nach dem Hinſcheiden verſtrichen ſind. Aüsgenommen bleiben je⸗ doch die in den Polizey⸗Verordnungen beſonders be⸗ ſtimmten Fälle früherer oder ſpäterer Beerdigung.

336. Der Todten⸗Schein wird von dem Beamten des

bürgerlichen Stands auf die Erklärung zweyer Zeugen gefertigt; dieſe Zeugen ſollen, wo möglich, die zwey nächſten Verwandten oder Nachbarn ſeyn, oder, wenn jemand auſſer ſeinem Wohnort geſtorben iſt, die Perſon, bey welcher er verſtorben»und ein Verwand⸗ ter oder ein Anderer.

79. Der Todten⸗Schein muß. Vornamen, Geſchlechts⸗ Namen, Alter, Gewerbe und Wohnort des Verſtorbe⸗ nen enthalten, ferner Vornamen und Geſchlechts Namen des andern Ehegatten, wenn die verſtorbene Perſon verheirathet, oder im Wittwenſtande war, endlich Vornamen, Geſchlechts⸗Namen, Alter, Gewerbe und Wohnorte derjenigen, welche dieſe Erklärungen als Zeugen gegeben haben, und wenn ſie Verwandte des Verſtorbenen ſind, zugleich. den Grad ihrer Ver⸗ wandtſchaft.

Eben dieſer Schein muß ferner, inſoweit man da⸗ boͤn Nachricht haben kann, die Vornamen, Geſchlechts⸗ Namen, Gewerbe und Wohnorte der Eltern des Ver⸗ ſtorbenen, nebſt deſſen Geburtsort enthalten.

80. Die Sterbfälle in den Kriegs⸗ und Bürger⸗Spi⸗ tälern oder andern öffentlichen Häuſern ſollen die Obern, Aufſeher, Verwalter oder Hausherrn in den nächſten vier und zwanzig Stunden dem Beamten des bürgerlichen

Seſezbuch.. B