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1. B. II. T. Beurkundungen des buͤrgerl. Stands. 28
gen, die zu dem Schein mitwirken, ſo wie den Grad ihrer Verwandtſchaft ausdrücken.
174. Die Ehe ſoll in einer Gemeinde geſchloſſen
werden, wo einer von beiden Ehegatten ſeinen Wohn⸗
ſiz hat. In Beziehung auf die Heirath hat man ſeinen Wohnſitz in einer Gemein de, wenn man ſechs Monate nach einander daſelbſt gewohnt hat.
a. Sie kann auch an dem Ort, den beede zum Bohiſt für ihre Ehe erwählt haben, geſchehen.
75. An dem Tag, den nach Verlauf der Aufgebots⸗ Friſten die Parteyen hiezu beſtimmen, ſoll der Beamte des bürgerlichen Stands ihnen, in Beyſeyn von vier Zeugen, wozu Verwandte und Nicht⸗Verwandte ge⸗
wählt werden können, die oben angeführten Scheine, die ſich auf ihren Stand und auf die Föoͤrmlichkeiten der Heyrath beziehen, ſodann das ſechſte Kapitel des Titels von der Ehe über die wechſelſeitigen Rechte und Pflichten der Eheleute vorleſen. Er ſoll ſich von jedem Theil einzeln und nacheinander die Erklärung geben laſſen, daß ſie ſich zur Ehe nehmen wollen. Darnach erklärt er im Namen des Geſezes, daß ſie durch das Band der Ehe verbunden ſind, und ſezt auf der Stelle hierüber den Schein auf.
76. In dem Ehe⸗Schein müſſen ausgedrückt werden:
1.) Vornamen, Geſchlechts⸗Namen, Gewerbe, Alter, Geburts⸗Orte und Wohnorte der Ehegatten;
2.) Deren Volljährigkeit oder Minderjährigkeit;
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