10 I. B. I. T. Genuß u. Verluſt d. buͤrgerl. Rechte.
21. Ein Inländer, der ohne Erlaubniß des Staats⸗
herrſchers Kriegsdienſte im Ausland nimmt, oder einer fremden Kriegskörperſchaft ſich einverleiben läßt, ver⸗ liert das Recht eines Inländers. Er kann nur mit Erlaubniß des Staatsherrſchers ins Land zurückkehren, und das Eingeborenheits⸗Recht nur dann wieder erhalten, wann er die Bedingungen erfüllt, die desfalls dem Fremden auferlegt ſind; alles mit Vorbehalt der geſezlichen Strafen, wider jene Ein⸗ gebornen, die wider ihr Vaterland die Waffen getra⸗ gen haben, oder ſie in der Folge tragen werden.
Zweyter Abſchnitt,. Von dem Verluſt der bürgerlichen Rech⸗ te, als Folge gerichtlicher Verur⸗ theilung.
22. Die Verurtheilung zu ſolchen Strafen, deren Wirkung den Verurtheilten aller Theilnahme an den nachbenannten bürgerlichen Rechten ausſchließt, ziehet den bürgerlichen Tod nach ſich.
235. Die Verurtheilung zum natürlichen Tod zieht den bürgerlichen nach ſich.
24. Die übrigen lebenslänglichen Leibesſtrafen zie⸗
hen den bürgerlichen Tod nur in ſo fern nach ſich, als
ein Geſez dieſe Wirkung damit verbindet.
25. Durch den bürgerlichen Tod verliert der Verur⸗ theilte das Eigenthum an allen ſeinen Gütern. Die Nach⸗
folge in ſeinem Vermögen wird dem Erben eroͤffnet, und
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