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Code Napoléon : mit Zusäzen und Handelsgesezen als Land-Recht für das Großherzogthum Baden
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I. B. I. T. Genuß u. Verluſt d. buͤrgerl. Rechte. 11

ſeine Güter verfallen auf ſie eben ſo, als wäre er na⸗ türlich und ohne letzten Willen geſtorben.

Er kann nachher weder ſelbſt erben; noch das Ver⸗ mögen, das er in der Folge erwirbt auf andere vererben.

Er kann über ſeine Güter im Ganzen und im Einzel⸗ nen nichts verfügen, weder durch Schenkungen unter Lebenden, noch durch lezten Willen; auch kann er auf dieſe Weiſe nichts empfangen, es ſey dann zum Lebens⸗ unterhalt.

Er kann weder zum Vormund ernannt werden noch zu Verrichtungen mitwirken, die ſich auf die Vormund⸗ ſchaft beziehen.

Er kann nicht Zeuge für eine feyerliche oder beglaubte Beurkundung ſeyn, noch bey Gericht als Zeuge ange⸗ nommen werden.

Er kann bey Gericht als Kläger oder Beklagter näßt ſelbſt auftreten: in ſeinem Namen muß ein beſonderer Pfleger handeln, den ihm das Gericht ernennt, vor welches die Klage gehört. Er iſt unfähig, eine Heyrath zu ſchließen, die hend eine bürgerliche Wirkung hervorbringe. Eine Heyrath, die er vorher geſchloſſen hatte, iſt in Beziehung auf alle bürgerlichen Wirkungen aufgelößt. Sein Ehegatte und ſeine Erben können, jedes für ſeie nen Theil, die Rechte ausüben, und die Klagen anſtellen,⸗ denen ſein natürlicher Tod würde Platz gemacht haben, 26. Die Verurtheilungen auf vorgängin es Verhör ziehen den bürgerlichen Tod nur von der Ta g an nach

ſich, da ſie an der Perſon oder in worden ſind. 1 in Ttdu vollzogen