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allerlei Rendez⸗ vous zu feiern.“—„Jedenfalls à bas le portrait!“ machten ſie beide im Duett, und liefen ungefähr zu gleicher Zeit, aber auf verſchiedenen Wegen, wie man weiß, dem Haus des Malers zu.
Alfred kam zuerſt an. Ein alter Gartenknecht, der von den Mhſterien des Hauſes nichts wußte, fegte vor der Thüre.— „Berr Lindemann?“ fragt der Dichter, da die Treppe zu des Malers Werkſtätte verſchloſſen.—„Im Garten, ſieht nach den Spatzen, die an die Trauben gehen!“—
Alfred eilt nach dem Garten.— Gleich darauf kommt Malvina, die in der Eil' den Schlüſſel zu Nummer zwölf ver⸗ geſſen, am Thorweg an, und fragt:„Herr Lindemann?“
Im ſelben Augenblick öffnet zufällig des Malers
Gattin die Treppenpforte, und ſpricht verbindlich:„Mein Fräu⸗
lein, ſpazieren Sie nur herauf, mein Mann iſt nicht weit.“ Malbina folgt, wird oben in das Atelier eingelaſſen und
des Malers Gattin fragt:„Was ſteht zu Ihren Dienſten,
mein Fräulein?“— Und Malvina antwortet:„Ich möchte nur Ihren Gemahl bitten, daß er dem Fräulein Blandchen bedeute, daß mein Bild..——“
Nicht endet ſie die Rede, denn ſie ſtutzt, ſie iſt auf's heftigſte erſchüttert, ſie hat Alfreds Bild geſehen!!
Zur ſelben Friſt hat Alfred, der vergebens nach Linde⸗ mann im Garten ausgeſpäht, und zur weitern Spähung in's Gartenhaus ſeinen Weg genommen, Malbvin a's Bild geſehen, und ſich, übermannt von der Ueberraſchung, davor auf ſeine Knie geworfen.
„Alfred, Alfred!“ ſchrie Malbina, alles um ſich her ver⸗


