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Band 4 (1848) Band 4
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geſſend.Ach, ſo warſt Du, da zum erſtenmale Deine Liebe Du mir geſtandeſt!

Malvina! érief Alfred außer ſich.Ja, ja, Du biſt's, ſo wie ich Dich zum erſten Mal geſehen, und von Dir ge⸗ feſſelt worden!

Und Dich ſollt' ich laſſen, Alfred?Und von Dir ſollt' ich ſcheiden, Malvina?

(A due):Nie, nie, nimmermehr!

Die erſchrockene Blanda, die den Poeten für verrückt gehalten, hatte indeſſen den Maler herbeigerufen. Auch Linde⸗ manns Frau, von Seiten der Sängerin eine Ueberſchnappung fürchtend, rief nach dem Herrn des Hauſes. Mit wenigen Worten da periculum in mora erklärte Lindemann den Parteien das große Räthſel, und pflanzte wieder das Ver⸗ trauen in die Seelen der Verlobten. Die Liebe ſelbſt war natürlich noch nicht daraus gewichen geweſen. Die Liebe hört nicht ſo ſchnell auf.

Im Angeſicht der beiden Bilder umarmten ſich zum neuen Bunde, nach dem Austauſch aller ihrer eitlen Beſchwerden, der Dichter und die Sängerin.

Jetzt ſollen beide Bilder vollendet werden, und wir wollen dabei ſitzen; Aug' in Auge, ſo zu ſagen Arm in Arm, und uns nicht fürchten vor Langweile und vor'm Schlummer! beſchloßen einſtimmig beide.

Nicht wahr jedoch, flüſterte Malbina in Alfreds Ohr, Du ſchickſt den ſchwarzen Mohren aus'm Dienſt, und läſſeſt den Julius am Leben?

Will mich nicht nach ihm umſehen, gab er zur Ant⸗