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aus Italien an. Das ſind Intriganten, Diebe vielleicht. Fauſtina, antworte ihnen in meinem Auftrag, es thue mir ſehr leid, aber ſie mögen wiederkommen, oder vielmehr nicht wiederkommen... das wird mir noch viel angenehmer ſein.“
„Ja, Herr, aber ich zweifle, ob es ihnen eben ſo ſein dürfte. Sie kommen zu Fuß, ſind mit Staub bedeckt, ſehen aber dennoch ſehr artig aus, das kann ich wohl verſichern. Sie kennen Niemand in der Stadt, Niemand außer Euch.“
„Und woher des Teufels kennen ſie mich?“
„Sie ſelbſt kennen Euch nicht, wohl aber kennt Euch ein Freund ihres Vaters, von dem ſie Euch einen Brief bringen. Ein drolliger Name, beiläufig geſagt... Maeſtro... Maeſtro... ich habe es, Maeſtro Daphnis.“
„Corpo di Bacco, Meiſter Daphnis! Ich hielt ihn für todt, bin ihm aber zu viel Dank ſchuldig, um nicht diejenigen, welche er mir ſchickt, zu empfangen! Heiße ſie hereinkommen, Fauſtina!“
Und ſobald er die zwei jungen Leute erblickte, ſtürzte er mit allem Aufwand italieniſcher Demonſtrationen auf ſie zu. Francesco hielt ſich immer gerade und zurückhaltend, während ſich Carlo ganz hingab. Caldara las den Brief von Meiſter Daphnis und rief:
„Capisco! ah! pur troppo capisco!“ das heißt: „meine lieben Freunde, meine kleinen Engel, Ihr ſeht mich in der grauſamſten Verlegenheit. Ich weiß durchaus nicht, was ich für Euch thun ſoll. Ihr habt Talent, viel Talent, zu viel Talent, ich traue Euch das zu und zweifle durchaus nicht daran; aber mit dem Talent iſt nicht Alles abgethan,
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