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Band 4 (1848) Band 4
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Parcellen Silber oder Kupfer oder kleine Naturalleiſtungen an Brod, Milch, Fleiſch oder Obſt erhielten; das Uebeler⸗ gehen(was oft vorkam) darin, daß ſie einen ganzen Tag faſten, in der Nacht auf dem freien Feld oder auf den Zweigen eines Baumes ſchlafen mußten. Nie zeigte ſich Francesco ſtolzer, als bei ſolchen Gelegenheiten, wo ihm die Philoſophie alles Uebrige erſetzen mußte; nicht daſſelbe war bei Carlo der Fall, der ſich nicht erwehren konnte, Seufzer auszuſtoßen, welche um ſo ſtärker klangen, als ſie aus einem völlig hohlen, leeren Inſtrument hervorkamen.

In Lhon verbeſſerte ſich ihr Loos: ſie ſpielten in den Kaffeehäuſern, auf den öffentlichen Plätzen, und als ſie hin⸗ reichend Geld verdient hatten, um weiter reiſen zu können, marſchirten ſie in gerader Linie gen Paris, ohne mehr auf dem Wege ihre Talente ausüben zu wollen. Sie kamen eines Abends durch die Barriere von Fontainebleau in die große Stadt, die ſie noch viel größer fanden, als man ſie ihnen geſchildert hatte, da ſie dieſelbe beinahe ganz durchwandern mußten, um den Signor Caldara aufzuſuchen, der damals in der Rue Frangaiſe, einige Schritte vom italieniſchen Opern⸗ haus entfernt, wohnte.

Caldara war krank und folglich traurig: ſeit einigen Tagen verließ er ſeine Wohnung nicht, und er hatte eben einen ihm von ſeinem Arzt verſchriebenen Trank verſchluckt, als man ihm meldete, zwei junge Leute, welche aus Italien ankämen, verlangten ihn zu ſprechen.

Der gute Gott ſchenke ihnen ſeine Gnade, ſagte er zu ſeiner Haushälterin:man kommt zu dieſer Stunde nicht