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welche zu beantworten er durchaus nicht geneigt ſchien; Carlo aber nahm raſch das Wort und gab dem Reiſenden die ver⸗ langte Auskunft, trotz der Blitze, die ihm ſein Bruder unab⸗ läſſig mit den Augen zuſchleuderte.
„Ich bin entzückt von Allem, was ich gehört habe,“ ſagte der Reiſende;„Ihr ſeid Muſiker, ich bin es auch.. Ihr geht nach Paris, ich gehe auch dahin! Ich nehme Euch Beide mit, nicht in meiner Chaiſe, in der nur für mich Platz iſt, ſondern in der Berline, die mir mit meinen Leuten folgt. Das iſt abgemacht, nicht wahr?“
Diesmal ließ Francesco ſeinem Bruder nicht Zeit, zu antworten. Verletzt durch den Vorſchlag, den ihm ein Unbe⸗ kannter machte, ſie in einen Wagen mit ſeinen Bedienten zu ſetzen, wies er das Anerbieten geradezu von ſich.
„Was denkt Ihr!“ rief der Reiſende,„was ich Euch an⸗ biete, iſt ganz anſtändig.“
„Und dennoch ſagt es mir nicht zu.“
„Was wollt Ihr denn? Ihr habt keinen Heller in der Taſche, und könnt die Reiſe nicht zu Fuß machen.“
„Warum nicht, wenn ich es vorziehe?“
„In der That, ein ſonderbarer Junge! Ihr werdet mir wenigſtens erlauben, daß ich Euch einige Goldſtücke anbiete?“ „Ihr werdet mir erlauben, ſie nicht anzunehmen.“
„Das iſt zu viel... Ihr ſeid ein Narr!“
„Ich ſage nicht nein... Doch das iſt immerhin mehr werth, als gemein zu ſein.“
„Meiner Treue, ich verzichte... ich habe keine Zeit zu


