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Band 3 (1847) Band 3
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Als ich Lady Elmscvurt an demſelben Abend in einer Geſellſchaft wiederſah ſo friſch als je, ihre ſchwarzen Augen funkelnd von Lebhaftigkeit und ihre roſenfarbig 3 Lippen be⸗ ſeelt von einem beſtändigen Lächeln, vergaß ich, daß ſie mir am Morgen ein wenig paſſirt vorgekommen war, und machte ihr beharrlicher als zuvor den Hof. Die allgemeine Bewun⸗ derung, die ſie unter den Männern erregte, erhöhte die Macht ihrer Reize in meinen Augen und vermehrte dieſelben auch wirklich, denn eine cvquette Frau, und dieſe war es wirklich, erſcheint ſtets verführeriſcher, wenn ſie bemerkt, daß ſie bewun⸗ dert wird. Ladh Elmscourt hatte nie bezaubernder und ermu⸗ thigender ausgeſehen.(Dieſe zwei Wörter können vielleicht für ſynonhm gelten, wenigſtens in dem Wörterbuch eines eitlen Menſchen.) Sie lächelte mir, wie ich mir einbildete, mit einer ganz beſondern Liebenswürdigkeit zu; doch ich wollte wetten, ein halbes Dutzend anderer Gecken dachte daſſelbe von dem Lächeln, das ſie ihnen bewilligte.

Sie fragte mich, wo ich den Herbſt zuzubringen beabſich⸗ tigte, was mir bei meiner eingefleiſchten Geckenhaftigkeit ein mehr als gewöhnliches Intereſſe zu bezeichnen ſchien; dem zu Folge war meine Antwort der Ausdruck des Wunſches, irgend⸗ wo, wo es auch ſein möchte, das Glück, ſie zuweilen zu treffen, genießen zu können. Sie ſchien ein wenig verlegen durch meine Worte, aber keines Wegs ärgerlich darüber, und ich fing an, mir zu meinem leichten Siege Glück zu wünſchen.

Wo bringen Sie den Herbſt zu? fragte ich, entſchloſ⸗ ſen, dem Geſpräch den Lauf zu laſſen, den es genommen hatte.

Wir gehen im Juli nach Elmscourt⸗Park und werden dort einige Zeit bleiben.