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Schweſtern ihrer Herren zu ſein ſcheinen, während ſie beinahe von demſelben Alter ſind. Der Mann zeigt ſeine kahle Stirne, von der die Haare ſeit langer Zeit ausgehen, ſtufenweiſe immer ſchwächer werdend, bis am Ende nur noch einige zerſtreute Büſchel von zweifelhafter Farbe übrig bleiben, während die Frau ihren Kopf beſchattet von glänzenden Locken oder ſeide⸗ nen Flechten in eben ſo großem Ueberfluß darbietet, wie zur Zeit, wo ſie dieſe Zierrath der Natur zu verdanken hatte, ſtatt ihren Friſeur dafür belohnen zu müſſen.
Doch laſſen wir dieſe Abſchweifungen und kehren wir zu meiner Erzählung zurück.
Lady Elmscourt ſchien einen Augenblick verlegen; das iſt natürlich, denn nichts iſt unerträglicher für eine gut erzogene Frau, als mitten in einer Liebesſcene unterbrochen zu werden. Doch raſch gewann ſie wieder ihre Geiſtesgegenwart und ſtellte mich dem ungeſchickten Unterbrecher vor, der kein Anderer war, als ihr Gatte. Nach den gewöhnlichen Höflichkeiten wandte er ſich an ſeine Frau und ſagte zu ihr:„Meine Liebe, ich bin gekommen, um mir eine Gunſt von Ihnen zu erbitten. Der Herzog von Ancaſter hat mir für dieſen Abend ſeine Loge in Covent⸗Garden abgetreten, und ich wünſche Emilie in das Schauſpiel zu führen; ich weiß, daß Sie nicht gern dahin gehen, doch ſoll ich ſie geleiten?“
„Es iſt wahr, ich liebe es nicht, daß ſie die Theater be⸗ ſucht; ich betrachte es als tadelnswerth, wenn man den jungen Perſonen geſtattet, ſich an ſolchen Orten zu zeigen.“
„Aber meine Theure,“ ſagte der Mann mit flehendem Tone,„Emilie iſt im Ganzfn nicht zu jung. Wir wollen ſehen, ſie wird
„.


