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Band 3 (1847) Band 3
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welche abgelaufen war, ſeitdem man ihr das Schönheitsdiplom ertheilt hatte, ſchien dieſem Diplom das Siegel allgemeiner Beiſtimmung aufgedrückt zu haben. Niemand konnte die Voll⸗ gültigkeit zwanzig Jahre hindurch anerkannter Reize in Frage ſtellen, und ihr Ruf als Eroberin ging von Mund zu Mund, obgleich die Reize, die ihr denſelben erworben hatten, ihren urſprünglichen Schimmer zu verlieren anfingen.

Meine Aufmerkſamkeit wurde auf ſie zur Zeit, von der ich ſpreche, nicht allein durch ihre Schönheit gelenkt, welche indeſſen die Störung weiſerer Köpfe als der meinige entſchuldigt hätte, ſondern auch durch eine gewiſſe romanhafte Empfindſam⸗ keit, die auf ihrem Geſichte ausgeprägt war und, ohne bis zur Melancholie zu gehen, allen Zauber beſaß, den eine nachden⸗ kende Phhſiognomie unfehlbar einer ſchönen Frau in den Augen eines Mannes verleiht, der eine Täuſchung des Herzens erlitten hat. Lady Elmscourt hatte indeſſen ſchon das Alter erreicht, wo es ſchwierig wird, genau die Zahl der Luſtra zu beſtimmen, welche eine Frau zählt; ihre Bewunderer hatten die unwandel⸗ bare Gewohnheit, dieſelbe um eines oder zwei zu vermindern, und die übrige Welt, beſonders ihre Freunde pflegten ſie um eben ſo viel zu vermehren.

Sie ſagte oder gab zu verſtehen, denn welche gut erzogene Frau geht je in dieſer Materie weiter? ſie zähle dreiunddteißig Jahre. Dies ging aus den Vergleichungen der Daten, an denen ſte ihrer Behauptung nach noch ein Kind geweſen, mit den⸗ jenigen hervor, worauf ſich ihre erſten Schritte in der Welt bezogen. Das Blut hatte ihre Wangen noch nicht verlaſſen; es hatte vielleicht den Glanz ihres Teint eher vermehrt als vermindert, denn obgleich ſchön roth, hatte dieſer eine gewiſſe