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Band 3 (1847) Band 3
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Ach! es geht immer ſo, der Schmerz, von dem ich glaubte, er würde ewig währen, ging vorüber, wie alle Dinge in dieſer Welt vorübergehen, er wurde von Tag zu Tag ſchwächer und endlich blieb davon in mir nur eine zarte Melancholie und etwas wie ein ſanfter, trauriger Eindruck, den ein Sommer⸗ abend in uns hervorbringt, oder wie die Erinnerung an unſere Jugend, wenn dieſe reizende Zeit des Lebens längſt für uns vergangen iſt. Ladh Marie war nicht vergeſſen. Oh! nein! ſie wurde für mich gleichſam eine Viſion einer idealen Schön⸗ heit, ein gewiſſes Etwas, an das ſich die Einſamkeit und das Gebet wenden; doch zu rein für dieſe Welt der Arbeit und der Langweile. Nach einigen Monaten miſchte ich mich aber⸗ mals in die geräuſchvolle Menge. Die Zeittödter, die der Gedanke des Todes zittern macht, finden deſſen ungeachtet, der zerreißbare Faden, an den unſer Daſein geknüpft iſt, entrolle ſich nicht raſch genug, und ſtrengen alle ihre Kräfte an, um ſeine Geſchwindigkeit zu beſchleunigen. Ich nahm meine alten Gewohnheiten wieder auf, kehrte in den Club zurück, erſchien regelmäßig zu Pferde in Hhde⸗Park und zeigte mich bei den faſhionablen Bällen und Raouts. Die Mütter, die Tanten, die verheiratheten Schweſtern beehrten mich mit ihrer ganzen Aufmerkſamkeit. Man ſchlug mein Vermögen zu ſeinem dop⸗ pelten Betrag an, man deutete auf mich als auf das erſte, heirathsfähigen Mann, als auf eine gute Partie, als auf ein großes Loos in der Eheſtandslotterie, das alle zu verſorgende Frauen zu gewinnen ſuchen müſſen. Die Lection, die ich von Arabella Wilton erhalten, hatte einen tiefen Eindruck auf mich hervorgebracht. Ich war zum Verdacht geneigt, mein Ver⸗