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Band 3 (1847) Band 3
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Mal zuſammentrafen, pflichtete Marie meiner erſten Bemerkung bei und ſagte, Ihre Phhſiognomie ſei einnehmend.

Sie hatte mich alſo bemerkt, und meine Züge hatten ihr nicht mißfallen. Dieſe Betrachtung war für mich ein Gegen⸗ ſtand der Freude und die Hoffnung drang immer tiefer in meinen Geiſt ein.

Herr Vernon zehrte ſeit ſechs Wochen hin, ſechs Wochen des Segens, wie ſeine bewunderungswürdige Frau ſie nannte, denn während dieſer ganzen Zeit hatte er nie aufgehört, mit ihr von einem anderen Leben und von dem Glück zu ſprechen, das dort den reuigen Sünder erwarte. Doch das Ende war gekommen, dem Tod konnte nicht länger ſeine Beute entzogen bleiben, Herr Vernon verſchied in den Armen ſeiner Frau, ſie mit ſeinem letzten Seufzer ſegnend.

Lady Marie, welche ſich auf dieſes Ungemach vorbereitet glaubte, unterlag ebenfalls dem Gewichte ihres Schmerzes, und einige Wochen nachher geleiteten wir ſie zu dem Grabe, das die ſterblichen Ueberreſte des Mannes, den ſie ſo ſehr geliebt, aufgenommen hatte.

Jahre, lange Jahre ſind ſeit dem Tage verfloſſen, da ich ſie in das Grab niederlegen ſah, und dennoch iſt die Erinne⸗ rung an dieſes ſchauervolle Schauſpiel meinem Geiſte ſo gegen⸗ wärtig, als ob es geſtern erſt geſchehen wäre. Was ich ge⸗ litten habe, vermögen nur diejenigen zu beurtheilen, welche, nachdem ſie alle ihre Fähigkeiten, alle ihre Hoffnungen auf ein zärtlich geliebtes Weſen zuſammengedrängt, den ſo theuren Gegenſtand auf immer ihren Augen entſchwinden ſehen. Ich habe ſie lange beweint, und eine tiefe Trauer erfüllte mein ganzes Sein. Doch warum länger bei einem ſo peinlichen