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Band 3 (1847) Band 3
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nährte ſich mit köſtlichen Träumen, welche nie in Erfüllung

Atmoſphäre des Zimmers ſchien mit dem Wohlgeruch der Luft

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nöthigt, den beſtändigen Erzählungen über ihren Kummer ein geduldiges Ohr zu leihen. Oft drückte ſie mir ihren Dank für alle Verbindlichkeiten aus, die ſie mir ſchuldig war: ſie ſagte mir, ich wäre ihr durchaus nothwendig für ihre Exiſtenz und ſie wüßte nicht, was aus ihr ohne mich unter den gegen⸗ wärtigen Bekümmerniſſen und unter den Trübſalen, die ſie in der Zukunft bedrohten, geworden wäre, und ſie betrachte mich als einen Theil ihrer Familie. Gierig ergriff mein Herz die unbeſtimmten Soffnungen, welche dieſe Worte zu enthalten ſchienen; ſie erregten in mir die trügeriſche Ausſicht, in einer mehr oder minder entfernten Zeit, wenn Ladh Marie durch ihre Tante von meinen Aufmerkſamkeiten und beſtändigen Be⸗ mühungen unterrichtet wäre, würde ſie mich als einen Freund aufnehmen, und es würde mir geſtattet ſein, ſie zu tröſten. Die Entfernung von der Freundſchaft zur Liebe kam mir nicht unüberſteigbar vor.

So entſprangen meine Beſtrebungen für ihre alte Ver⸗ wandtin, eine Freundin meiner Mutter, nur aus der Selbſt⸗ ſucht; es iſt wahr, ich wagte durchaus nichts Anderes zu hoffen, als, ich würde eines Tags der Freund von Ladhy Marie ſein, doch dieſe Stellung bei ihr erſchien mir als ein größeres Glück als jedes, das ich bis dahin erlebt hatte. Mein Geiſt

gehen ſollten. Ich liebte es, mich auf den Stuhl zu ſetzen, worauf ſie geruht hatte, die Meubles zu berühren, an denen ſie hingeſtreift war. Alle Gegenſtände, auf denen ihre Augen verweilt hatten, beſaßen einen Reiz für mich. Sogar die

geſchwängert, welche ſie athmete, und ich war nur glücklich,