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dieſelbe wohlhäbige Erbin, wenn der Alte einmal dahingeht, wo unſer Aller Ziel iſt.“—
Und Joſt war wie vom Satan geblendet, wie geſchoſſen und berzaubert in den Ottokar, und ſtatt, daß er das vielge⸗ prüfte Paar, welches ſich gegenſeitig ſo innig zugethan war, am Geneſungsfeſte zuſammengegeben hätte, ſagte er zum ver⸗ zugten Gabriel:„Glaub mir, die Wabi iſt nichts für Dich, und ich müßte, wenn Du hartnäckig darauf beſtändeſt, um ſie zu werben, gerade nur glauben, Du thueſt es um des Geldes willen, da ihr Jugendreiz dahin iſt. Du biſt ein wackrer Burſch, meinetwegen— aber da zieh ich Dir doch den Ot⸗ tokar vor, der ein Handwerksmeiſter und ein ſtattlich reicher Mann iſt, dem an jedem Finger ein paar reiche Dirnen hän⸗ gen würden, wenn er nur die Finger ausſtrecken wollte, und der gewiß mein Kind nur aus wahrer Liebe nimmt, und nicht aus Eigennutz.“
Das war dem ſanften Salzberger doch zu hainbüchen, und er ging trotzig, aber ſehr muthlos ſeiner Wege, und er wandelte, wie wir zu Anfang dieſer Geſchichte geſehen, mürriſch und vertattert in ſeinem Garten hin und her, Unkraut und Stop⸗ peln raufend, mit dem Spaten grimmig die Erde aufwühlend. Und deshalb wünſchte er auch in einem Athem, bald römiſcher Kaiſer, bald römiſcher König, bald nur einfachſt ein Erzherzog in Oeſterreich zu ſein, um all' die Dinge, die ihn peinigten, anders zu machen.
„Aber Gabriel, Du Narr,“ hob er dann auf einmal an „was machſt Du Dir für Sorgen, Traum und Phantaſie? Heutzutage geſchehen keine Wunder mehr, ſonſt müßte ſich


