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Band 3 (1847) Band 3
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habe, ſo viel ich ſpüre, den Keim des Todes in mir, und meines Bleibens auf Erden iſt nicht mehr lange.

Der Vater, wenn ihm ſchon ungeheuerlich zu Sinne ge⸗ worden war, ſtellte ſich an, als ſpotte er der betrübten Weiſ⸗ ſagung ſeiner Tochter. Während er jedoch lachte und ſein Kind vexirte, legte ſich dieſes plötzlich hin, und fiel in ſchwere Krankheit. Die Peſt war's nicht, ſondern ein wildes Fieber, aus dem ſich die böſen Blattern entwickelten, vor denen Arzt und Bader und Wärterinnen furchtſam flohen, ſo daß der Vater ſich nicht auskannte vor Plage, Todesangſt und Ueberdruß.

Auf der Welt waren nur zwei Menſchen, die ihr eigen Leben daran ſetzten, um der Kranken das ihrige zu erhalten, um ſie zu warten, zu heben und zu legen. In der Ver⸗ zweiflung rief Vater Joſt dieſe beiden Einzigen an's Bett der Tochter

Als dieſe nach glücklichem Verlauf der grauſamen Krankheit ſich umſah mit wieder hellgewordenen Augen, welche Freude! Da war Agatha, die Getreue, da war Gabriel, der ſo zärtlich Geliebte!

Als jedoch nach dem Sturm der Freude ein Blick der Wabi in den Spiegel ſiel o welch ein Schreck! Die tückiſche Vlatternpeſt hatte ihre häßlichen Spuren auf dem ſo reinen, ſo ſchönen Antlitz des Mädchens hinterlaſſen.

Da gab es Thränen und Seufzer... zuletzt aber Fü⸗ gung in das ſtrenge Schickſal, und zwar eine dergeſtalte Er⸗ gebung, daß Wabi ſtark genug war, zu ſagen:Gabriel mit meiner glatten Haut iſt's jetzt zu Ende. Meine Jugend

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