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hielt, gab er Befehl, ſie in Freiheit zu ſetzen, und gebot den Polizeiagenten, ſie nicht aus dem Geſicht zu laſſen.
„Dieſe Vorſicht war unnöthig; Zinnka hatte ihre neuen Verbündeten nicht getäuſcht; ſie hatte nur ſich ſelbſt getäuſcht. Sie bewies dies, indem ſie dem Aga erklärte, die Banditen befänden ſich in dieſem Augenblick auf dem Wege nach Giur⸗ gewo, und indem ſie die Polizei aufforderte, Mannſchaft unter die Brücke von Argis zu ſtellen, wo Tunſo vorüberkommen müßte, was man auch that.
„Ungefähr um acht Uhr Abends erſchien der bezeichnete Wagen; er fuhr langſam auf die Brücke; die Slugitori um⸗ zingelten ihn und gaben von allen Seiten Feuer. Von zwölf Menſchen, die der Wagen enthielt, wurden zehn todt ins Waſſer geworfen, den zwei anderen gelang es, unberſehrt oder wenig⸗ ſtens leicht verwundet zu entkommen. Dieſe zwei Männer waren gerade Tunſo und einer ſeiner Lieutenants.
„Ein Slugitor, ein gewandter Läufer, ſetzte ihnen nach⸗ und er hätte Tunſo vielleicht erreicht, aber ſein Gewehr kam ihm zwiſchen ſeine Beine, er fiel und der Bandit verſchwand. Zwanzig Minuten nachher gelang es ihm jedoch, ihn einzu⸗ holen, und Tunſo, der ihn für ſeinen Kameraden hielt, von dem er ſich getrennt hatte, fragte ihn, ob er nicht ſchwer verwundet ſei.
„„Nein!““ antwortete der Slugitor noch näher auf ihn zutretend.
„Und er drückte zwei Piſtolen auf den Flüchtigen ab und traf ihn in die Bruſt und in den Bauch.
„Trotz ſeiner Wunden, welche beide tödtlich waren, ver⸗
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