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Weges aufgehalten haben oder von der Falle in Kenntniß geſetzt worden ſein, meinte man.
„Plötzlich kommt ein Wagen, ganz dem von Zinnka be⸗ zeichneten ähnlich, in ſtarkem Trab herbei. Die Slugitori ſtellen ſich wieder unter die Waffen, der Schlagbaum hebt ſich, der Officier reitet vor und ruft:„„Wer da?““ Keine Antwort. „„Wer da?““ wiederholt er, indem er ſeinen auf beiden Seiten der Straße aufgeſtellten Leuten ein Zeichen macht. Das Feuer folgt unmittelbar auf den Befehl, der Kutſcher
fällt und man vernimmt einen Schmerzensſchrei aus dem In⸗
neren des Wagens.
„Man denke ſich das Erſtaunen und den Schrecken der Slugitori, als ſie ſich mit ihren Laternen dem Kerutza näher⸗ ten: derjenige, welchen ſie auf dieſe Art angehalten hatten, war kein Anderer, als der ruſſiſche Oberſte Goweroff. Er hatte um die Hand von Fräulein Babinno geworben, dieſelbe erhalten und ſollte ſte in wenigen Tagen heirathen.
„Obgleich ſeine rechte Schulter zerſchmettert und ſeine Unterlippe geſchlitzt war, boten ſeine Wunden doch keinen ſo ernſten Charakter, daß man hätte für ſein Leben befürchten müſſen. Man brachte ihn auf einer Tragbahre nach Hauſe, und zwei Aerzte, die man auf der Stelle rief, behandelten ihn mit der größten Sorgfalt. Bei dem Kutſcher ging es nicht ſo gut: der Unglückliche verlor bei dieſem Zuſammen⸗
treffen ein Auge und einen Arm.
„Dieſer Vorfall flößte dem Aga Befürchtungen ein. Er dachte, Zinnka habe ſeiner geſpottet, und ließ ſie ins Gefäng⸗ niß werfen. Als er indeſſen den Beweis vom Gegentheil er⸗


