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bei dieſem vergeblich waren, wandte ſie ſich an ſeine Geliebte, an Zinnka. Von glühender Liebe für Tunſo erfüllt, wies Zinnka alle Anerbietungen zurück, die man ihr in dieſer Hin⸗ ſicht machte. Nachdem man ſie aber drei oder vier Monate hinter einander unabläßig beſtürmt hatte, gab ſie nach und verkaufte Tunſo, ihren Wohlthäter, um zehntauſend Ducaten!“
„Zum Aga geführt, erklärte ſie, an einem gewiſſen Tage und zu einer gewiſſen Stunde müſſe ein Theil von den Leuten von Tunſo in einem mit Grauſchimmeln beſpannten Kerutza nach Bukareſt kommen; ſie fügte bei, er ſelbſt würde dem Wagen auf einem weißen Schimmel voranreiten.
„Sogleich legten ſich zwanzig Slugitori*) auf jeder Seite des Thores, durch das er einreiten mußte, in Hinterhalt. Sie hatten Befehl, auf ihn und auf den Wagen zu ſchießen. Man hätte es vorgezogen, ihn lebendig zu fangen, doch man befürchtete, ihn, wie das wiederholt geſchehen war, abermals entfliehen zu laſſen und eine Gelegenheit zu verfehlen, lange Zeit ſich nicht wieder bieten könnte.
„Die Slugitori warteten zehn Stunden hinter einander, ohne ſich zu rühren. Kein Kerutzu zeigte ſich. Gegen Abend ſchickten ſie ſich an, zurückzukehren; der Officier, der ſie be⸗ fehligte, gab das Zeichen zum Aufbruch; man wollte die Barrieren der Stadt ſchließen, denn es war nicht anzunehmen, der Bandit würde ſich noch zeigen. Er müßte ſich unter
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*) Gendarmen.


