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kam, gab der Fürſt Paul einen Ball. Der ganze Adel, alle Conſuln der fremden Mächte wohnten demſelben bei. Um Mitternacht näherte ſich ein Cavalier von edler Ungezwungen⸗ heit und in einer von Stickereien und Eoelſteinen funkelnden ungariſchen Tracht einer jungen Griechin von reizender Schön⸗ heit und führte ſie zu der Quadrille, die ſich eben bildete. Als der Contretanz beendigt war, geleitete der Fremde ſeine Tänzerin zu ihrem Sitze zurück, nahm an ihrer Seite Platz und ſagte mit ſanfter, einſchmeichelnder Stimme zu ihr:
„„Mein Fräulein, mir ſcheint, ich habe Sie den Namen Tunſo mit einer Art von Schrecken ausſprechen hören. Sollte Ihnen dieſer Menſch bange machen?““
„„Er iſt ſo häßlich von Geſicht und ſo hart!““ ant⸗ wortete zitternd das Mädchen.
„„Sie ſind vielleicht gegen ihn eingenommen?““
„„Gegen ihn eingenommen?... Sie wiſſen alſo nicht, wie viel Schlimmes man von dieſem Banditen ſagt? Sie wiſſen nicht, was er mir ſelbſt gethan hat?““
„„Ich glaube ihn ein wenig beſſer zu kennen, als irgend Jemand, und...44
„„Ich wette, er hat Sie auch beraubt?““
„„Er hat mir das Leben gerettet.““
„„Tunſo?““
„„Tunſo. Was iſt darüber zu ſtaunen? Thut er nicht mehr Gutes, als Böſes?““
„„Ich geſtehe, ich glaubte nicht, daß dieſer Menſch einer guten Handlung fähig wäre, und noch viel weniger, daß er


