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Band 4 (1847) Band 4
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einen ſo warmen Vertheidiger finden könnte, wie Sie einer für ihn zu ſein ſcheinen.

Der Fremde neigte das Haupt und ſagte mit leiſer Stimme:

Zum Glück zeigt nicht Jedermann ſo biel Strenge wie Sie.

Die junge Griechin erwiederte:

Der Dienſt, den er Ihnen geleiſtet hat, muß wirklich ſo groß ſein, als Sie verſichern, daß ich an die Aufrichtigkeit der Bemühung glauben ſoll, mit der Sie ihn zu vertheidigen und zu unterſtützen ſuchen.

Mein Fräulein, ich vertheidige ihn nicht, ich erkläre ihn für das, was er iſt.

Sie erklären Juwanitza Tunſo für einen ehrlichen Mann?

Allerdings, erwiederte der Unbekannte mit bewegter Stimme.

Das iſt etwas Anderes, mein Herr. Vor einigen Tagen fuhr ungefähr um zehn Uhr Abends eine Dorozska im Trab durch den Wald von Panthelemon. Eine Dame und ihre Tochter nahmen das Innere des Wagens ein, den ein einzi⸗ ger Kutſcher geleitete. Plötzlich traten drei Männer aus dem Gehölze hervor, befahlen dem Kutſcher, zu halten, und Einer der⸗ ſelben, der Größte und Häßlichſte von ihnen, öffnete den Schlag und raubte den Frauen Alleß, was ſie beſaßen. Die Aeltere trug an ihrem Halſe an einer goldenen Kette ein Portrait, das ihrer Tochter. Dieſe Miniature hatte keinen reellen Werth für ſie, aber dennoch war ihr unendlich viel daran gelegen, und ſie