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Band 4 (1847) Band 4
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in ihm eine Stütze und einen Bruder. Den Einen gab er ſein Gold, den Andern lieh er eine bewaffnete Hand, und Allen brachte er, ſobald ſie es wünſchten, Troſt, Rath, Worte der Hoffnung und des Glücks. Sein ſüßeſter Genuß war es, wenn er ſeine Schützlinge ſeinen Namen weinend ſegnen und für ſein Heil zu Gott flehen hörte.

Tunſo ſpottete auch ungeſtraft der Polizei; trotz der Macht, die man gegen ihn entwickelte, trotz der Nachforſchun⸗ gen, deren Gegenſtand er war, trotz der eifrigen Schritte des Aga und der Jsbrawniks, gelang es ihm, zwei Jahre lang ſeine Gewalt zu üben, und er wurde am Ende nur in Folge des abſcheulichſten Verraths feſtgenommen. Die Bauern ber⸗ bargen ihn ſorgfältig, warnten ihn am Tage der Gefahr, brachten die mit ſeiner Verfolgung beauftragten Soldaten von ihrem Marſche ab und wachten über ihm mit einer Behut⸗ ſamkeit, mit einer Ehrfurcht, mit einer Liebe, die ſich nicht einen Augenblick verleugneten.

Tunſo, ich wiederhole es, wußte ſich vortrefflich zu ge⸗ berden. Er wechſelte ſeine Tracht mit einer unglaublichen Behendigkeit und verlieh ſich mit einer bewunderungswürdigen Kunſt entlehnte Manieren. Oft ſah man ihn in den Dör⸗ fern, in den Städten, in Bukareſt ſogar ſehr elegant gekleidet ſpazieren gehen oder ſpazieren reiten. Verwegen wie kein An⸗ derer, grüßte er die Damen voll Anmuth, entblößte er das Haupt vor den Bojaren, die er oft am Tage zuvor geplündert hatte.

Das Gelingen vermehrte immer mehr ſeine Verwegen⸗ heit. Er fürchtete ſich nicht, eines Tags im Theater, ein an⸗