11
der weiten Welt nichts, und Batzen haſt Du auch nicht. Was ſoll ich mit Dir anfangen? Ja, wenn Du Batzen
Jeder gefühlvolle Menſch denkt ſich ſchon, wie Fortunat heimkam.— Und dort ſaß die Mali in ſtiller Liebes⸗ und Verſorgungsqual; und ihr erſtes Wort zum Bruder lautete: „Nun, Fortunat, wie iſtss? Willſt Du fort oder nicht? Wenn Du gingeſt, bekäm' ich meinen Franz und die erſehnte S
„Laß mich zufrieden;“ brummte Fortunatus finſteräugig: „ich weiß noch nicht....“
„Soll ich's dem Franz ſagen, damit er Dir noch einmal die ganze Sach' auseinanderſetzt?“ fragte Mali unſchuldig.
Dem Fortunat ging eine Gänſehaut über den ganzen Leib, und ihm war, als ob ſein Rücken alle Farben ſpielte.
Da kamen die drei Männer aus dem Morgenlande in die Kaffeeſtube, mit Reſpekt zu melden.
Drei Völkerſtämme wanderten zugleich mit ihnen ein, im ſelben Staub, in derſelben abgetragen modiſchen Kleidung, unter denſelben grauen Schlapphüten. Die Männer hießen Sachs, Heß und Böhm.
Der„Sachs“ war der ältere, mit ſtark durchlinirtem Geſicht; vor Zeiten ein ſchöner Mann geweſen, der gelebt und geliebt, mit Reich und Kronen geſpielt, auch viel gemordet, und viel Edelmuth getrieben. Ein Vater jetzo, ein edler, wenn ſchon ohne irgend Weib und Kind.
Der„Heß“ war der mittlere, auch ein Menſch vom Vittelſchlag, mit zerfahrnen blaſſen Zügen, um den Mund


