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von derſelben geredet wird, ſo verſteht ſich's von ſelbſt, daß ſie eine herzensgute Perſon war. Von guten Frauen wird am wenigſten geſprochen. Franz, der Koch, liebte ſie, hatte ſich ihr angenehm gemacht. Dann hatte er ihr geſagt:„Du haſt nichts, ich habe nicht viel. Wenn wir aber beides zu⸗ ſammenlegten, ſo wär's doch etwas, und deine Mutter wäre der Sorgen überhoben. Aber der Foriunat muß in die Fremde; den können wir im Hauſe nicht brauchen, den trägen Un⸗ glücksvogel.“
Schweſter Mali war das wohl zufrieden; die Mutter, ſeufzend zwar, hatte nichts dagegen; wohl aber Fortunat, der ſich nicht davontreiben laſſen mochte, wenn's ihm auch nicht im Haus gefiel.
Da legte ihm Franz den Sachbeſtand mit der Fauſt gehörig aus.
Fortunat flüchtete ſich zu Pinchen, und klagte ihr ſeine Noth.„Sieh,“ ſagte er:„Wenn Du mich liebteſt, ſo mach⸗ ten wir dem Franz zu leide unſrerſeits ein Pärchen ſammt Kaffeehaus und Reſtauration, und ſchnappten Jenem alle Kunden weg. Ein Kaffeehaus erkauften wir mit Deinem Gelde, die Garküche würde floriren durch Deine Kunſt und Freundlichkeit....
„Ei wohl,“ hieß die Antwort:„und Du würdeſt thun, wie Dein Vater ſilig— oder nicht ſelig: den Herrn ſpielen, mit Nichtsthun und Kartenſpielen die Zeit hinbringen„ aus mir ein elend Weiblein machen, wie Deine Mutter geworden? Nein, nein. Schau, Fortunat: Du biſt ein ſauber Manns⸗ bild, und ich habe Dich ſchon gern, aber Du kannſt ja auf


