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Band 4 (1847) Band 4
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Dergeſtalt hatte ihn Fortuna in ſeinem achtzehnten Jahre bedacht.

2.

Und es kamen drei Männer aus Morgenland. Sie brachten zwar nicht Gold und Myrrhen, auch ſchienen ſie eben nicht weiſe zu ſein aber dennoch kamen ſie von Son⸗ nenaufgang, aus dem lieben Oeſterreich, über das bierfreudige Bayerland in's weinfreudige Frankenland heraus, wo der Schuſter gar ſo gern bei ſeinemLeiſten bleibt, und wo der Steinwein immerdar beſſer zu trinken, als das von böſen

Geiſtern erfundeneSteinbier in Kärnthens Geſilden. Und

juſt in demſelben Franken wohnte Fortunat, der zufällig mit ſeinem SchreibnamenFrank hieß. Und frei ſollte er auch recht bald werden.

Nicht allein in den Ketten des vorgeblichen Kaffeehauſes lag er gefangen, ſondern leider wiederum in den Feſſeln einer Liebſchaft, die unglücklich war, wie ſeine erſte, obgleich der Gegenſtand diesmal Pinchen hieß und nicht Lieschen. Eine Garküche war Pinchen's Heimath, ihr Vater der Koch, ihr Bruder ebenfalls ein Koch. Fortunat hätte allerdings gern ſeiner Mutter Kaffeehaus mit Pinchen's Küchenheimath ver⸗ einigt, und zwar durch einen geſchickten Ehebund. Es traf ſich jedoch, daß der Bruder Koch juſt dieſelbe Idee, aber zu ſeinem eignen Beſten, hatte, und er war der Mann der Aus⸗ führung, gleich wie Fortunat der Mann der Sehnſucht.

Fortunat beſaß nemlich eine Schweſter. Da jetzo erſt