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Band 4 (1846) Band 4
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Vollendung den Enttäuſchten, während er das losgeſchlagene Quarzſtück in die Taſche ſchob, und laut ausrief:

Vergebene Mühe! und müde dazu wie ein Hund.

Trotz der Müdigkeit aber unterließ er nicht, mit Händen und Füßen die kaum erbaute Schleuße zu zerſtören, und in wenigen Augenblicken bedeckte der Bach wiederum in ſeinem gewohnten Bett das geheimnißvolle Quarzlager.

Gehen wir heim, wenn's Euch genehm iſt, ſagte Pedro.

Ich folgte ihm. Während des Weges ſah er ſo gleich⸗ müthig aus, als hätte er nicht das Mindeſte auf dem Herzen. Doch als wir in die Hütte getreten waren, und er die Thüre ſorgſam verriegelt hatte, warf er ſeinem Bruder das Quarz⸗ ſtück zu und rief aus:

Du hatteſt vorhin wohl recht; die Vergangenheit iſt nichts für mich. Was aber verheißt die Zukunft demjenigen, welcher eine ſolche Ader beſitzt?

Anaſtaſio prüfte mit Kennermiene den Stein mit dem reichhaltigen Geäder. Der Verwundete, von welchem der Gambuſino berichtet hatte, ächzte ſchwer, verſuchte ſich auf ſeinem Schilflager zu wenden, konnte aber nur die Hand aus⸗ ſtrecken und mit erloſchener Stimme ſagen:

Geb het und laſf mich auch ſehen. Wir iſt dunkel vor den Augen.

Anaſtaſio reichte ihm den koſtbaren Kieſelſtein.

Im Bache haſt Du das gefunden? fragte jener.

Ja, verſetzte Pedro:freu' Dich, daß Du bei der Vertheidigung Dein Blut nicht umſonſt verſpritzteſt.