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Band 4 (1846) Band 4
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Der Verwundete gab keine Antwort, doch blitzte auf ſei⸗ nen bleichen Zügen eine freudige Regung auf, dann ſchloß er die Augen, wie um ſeine Gedanken nicht von dem angenehmen Gegenſtand zerſtreuen zu laſſen. Pedro näherte ſich ihm wie⸗ der und ſprach:

Nach Deiner Geneſung wollen wir die Mine öffnen; nur darauf wart' ich. Auch hab' ich durch kein Zucken auf meinem Geſicht meine große Freude verrathen. Sei nur ruhig, das Waſſer birgt unſere Fundgrube, und niemand ahnt ihr Daſein.

Der ſchwere Athemzug des Leidenden wurde hörbarer; er wollte wieder etwas ſagen, konnte aber nichts hervorbringen, als kaum vernehmbar:

Himmel, welch ein Durſt!

Er erhielt alsbald zu trinken, und die Brüder erſuchten mich, die Wunde zu unterſuchen, welche der Gambuſino nach der landesüblichen Art verbunden hatte. In Sonora gilt jeder Fremde für einen Arzt oder für einen Uhrmacher, und ich war ſchon viel zu oft in den Fall gekommen, um Rath ge⸗ fragt zu werden, als daß ich meine Zeit mit unnützen Ein⸗ wendungen vergeudet hätte.

Ich willigte ohne Umſtände ein, und der Goldſucher hob den Verband, den ich natürlich für höchſt zweckmäßig er⸗ klärte. Dieſe Art von Verband nach indianiſcher Weiſe iſt jedenfalls ſehr merkwürdig. Das ganze Land wimmelt von

einer ungewöhnlich großen Ameiſenart, deren Biß durchaus nicht giftig iſt. Von, dieſen Ameiſen thut man in ein tiefes Glas, welches man an die Wunde bringt, nachdem das Blut