ſchweigen anzuempfehlen, und ſpielte dann mit meiſterhafter
h'eß, und zwanzig Schritte weiter abwärts die Arbeit von neuem begann.
Nachdem der Gambuſino hier den Kübel gefüllt und gewaſchen, zeigte er mir mit der ſelbſtzufriedenen Miene eines Profeſſors, dem ſein Experiment gelungen, einige platte, ſpitze und eckige Goldkörner.
„Die kommen von näher her,“ ſagte er, indem er mit dem Fuß das Ufer anſtieß:„und rechts oder links iſt hier der rechte Fleck.“
Seinen Scharfſinn bewundernd, gab ich ihm vollkommen Recht.
Auf der rechten Seite war eine Höhlung zu ſchen, welche der Bach unter überhängendem Wurzelwerk ausgeſpühlt hatte. Sorgfältig unterſuchte der Gambuſino dieſe Höhlung, doch ohne nur eine Miene dabei zu verzichen. Er unterbrach die Nachforſchung, um an's Ufer hinauf zu ſteigen, wo er ſeinen
Pickel gelaſſen hatte, deſſen er nun bedurfte.
Die erſten Hiebe drangen ohne Widerſtand in lehmiges Erdreich. Bald aber traf das Eiſen auf harten Widerſtand. Im Nu war der Stein von Erde entblößt, und ein zackiger Fels fam zu Tage, ſo hart, daß erſt nach dem dritten, mit voller Gewalt geführten Streich ein Stückchen losſprang. Der Arkeiter heftete forſchende Blicke auf den Bruch, währenn ich mit höchſt erklärlicher Theilnahme alle ſeine Bewegungen ver⸗ folgte.
Er legte den Finger auf den Mund, um mir Still⸗


