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Band 4 (1846) Band 4
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treibt. Ich bin wie der Bergſtrom, welchen der Herr das Gold zum Thale führen heißt. Iſt es nicht auch Gottes unmittelbare Fügung, wodurch wir an gewiſſen Zeichen das Daſein verborgenen Goldes erkennen?

Während des Redens feierte der Gambuſino keinesweges; er ſetzte Stein auf Stein und ſtopfte die Ritzen fleißig mit Gräſern und Kräutern zu, bis endlich der abgeleitete Bach eine Strecke weit die Ufer zu beiden Seiten trocken ließ. Ich nahm ſolch lebhaften Antheil, daß ich darüber meine Müdig⸗ keit vergaß

Wenn ich mich nicht verrechnete, ſagte der Goldſucher: ſo muß ſich die Ader ſo ein zwanzig Schritt weiter abwärts finden. Bis dorthin alſo wird alles Nachſuchen eitel ſein.

Wie um die Probe zu machen, nahm er ſeine Batea zu ſich, fuhr mit beiden Händen wie mit einer Schöpfkelle in das kaum mehr zolltiefe Waſſer, um Erde und Sand herauszuholen, die er dann im Kübel ſorgſam abwuſch. Kein Goldkörnlein kam zum Vorſchein. Eben ſo ging's bei einigen Wieverholungen des Verſuches. Endlich fanden ſich einige kaum ſichtbare Goldtheilchen, die aber offenbar von weiter her kamen, denn ſie waren ganz rund und glatt. Ueberzeugt nun von der Richtigkeit ſeiner Berechnung zog Pedro aus der Taſche ein Stückchen Schilfrohr von etwa vier Zoll Länge und zweimal ſo dick wie ein Federkiel. Nach einer Viertel⸗ ſtunde hatte er es ungefähr halb gefüllt, und verklebte die beiden Oeffnungen mit Wachs. Worauf er mich ihm folgen