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Band 4 (1846) Band 4
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Und wenn dann oberhalb eines gewiſſen Punktes all' Euer Suchen vergeblich bliebe?

So würd' ich's bleiben laſſen.

Weiter nichts? Ihr ſolltet Euch doch einbilden, daß die Ader, von wannen die Stücke kommen, unter der Stelle ſein muß, wo Ihr nichts mehr entdeckt. Kurz und gut, fügte er mit gedämpfter Stimme hinzu: hier an dieſem Ab⸗

hang muß die Ader ſitzen, und darum will ich den Fleck

mal trocken legen.

Und fürchtet Ihr nicht, ſagte ich:daß Euere Nach⸗ barn Euch den glücklichen Fund wegnehmen?

Ich bin darauf gefaßt, doch fürcht' ich ſie nicht. Von Kindesbeinen an bin ich mit den Gefahren meines Berufes vertraut. Doch hab' ich auch Vorſicht gelernt. Ein guter Theil meiner bisherigen Ausbeute liegt wohlverwahrt, und für den Fall eines Unglückes ſoll Anaſtaſio das Plätzchen wiſſen.

Den Blick auf den ſteilen Bachesrand gerichtet, der gleichſam aus der Fluth in die Höhe wuchs, fuhr der Gam⸗ buſtno fort:

Ihr meint vielleicht, daß mich der Eigennutz treibe? dem iſt nicht alſo. Da ſeh' aber einer den Widerſpruch! In dieſer höllenheißen Einöde, wo mancher alles Gold der Welt für ein Glas Waſſer gäbe, iſt mir's oft geſchehen, daß ich den letzten Tropfen meines Vorrathes einem vergeblichen Verſuch opferte; und dennoch verkaufte ich auch ſchon die reichſte Ader für eine Cigarre. Es iſt eben der dunkle Drang in aller ſeiner Unwiderſtehlichkeit, der mich zum Suchen