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und Anaſtaſio fragte ſeinen Bruder, ob er uns aufnehmen könne?
„Dort unten ſteht meine Hütte,“ ſagte der:„zu Euern Dienſten, wenn den edlen Herrn das Wimmern des Verwun⸗ deten nicht etwa ſtört.“
Anaſtaſio richtete einen fragenden Blick auf mich. Ich nickte. So nahmen wir das Obrach bei Pedro an, und wäh⸗ rend Anaſtaſio die Pferde hinabführte, ließ ich mich beim Gambuſino nieder, der in ſeiner Beſchäftigung fortfuhr.
Um ein Geſpräch in Gang zu bringen, hob ich an:
„Wie ich meine, gebt Ihr Euch da eine ſehr unnütze Mühe, denn wenn der Bach ſo beneidenswerthe Reichthümer mit ſich führt, ſo iſt es ja genug, wenn Ihr ſein Bett aus⸗ fiſcht.“
„Was ich auch gethan habe,“ ſagte er.„Vom Waſſer⸗ fall, den Ihr dort unten erblickt, iſt jeder Kieſel durch meine Hände gegangen, ja jedes Körnlein Sand. Der Erfolg hat meine Erwartungen übertroffen, und gerade dieſes Ergebniß zwingt mich, die Arbeit zu unternehmen, womit Ihr mich be⸗
ſchäftigt ſeht.“
„Dieſer Zwang geht über meine Begriffe.“ Pedro lächelte, dann zog er aus einem Lederſäckchen, das er unter dem Hemd verborgen trug, ein eckiges Stückchen Gold von der Größe einer Haſelnuß hervor und ſagte dazu: „Was würdet Ihr von einem Lager halten, worin ſolche Pepitas ſich finden?“ „Daß die Ader nicht ferne ſein kunn, da ſich das Gold noch gar nicht hat abſchleifen können.“


