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um und ſchluchzte leiſe.— Sobald jedoch Hermann, mit Bit⸗ terkeit des väterlichen Machtſpruches gedenkend, der ihm Kle⸗ mentine entriſſen, in die Worte ausbrach: Ei, das war ja grauſam vom Vater, und ſchwach und grauſam von Dir! dem. Bräutigam, dem armen Schelm, das Wort zu brechen!— fiel ihm Dorothen in die Rede: Du haſt leicht reden; ich hatte aber ſchwer zu thun. Dem vierten Gebot zu liebe that ich's, und der Wilhelm begriff das, wenn's ihn auch ſchmerzte. Darum ging er fort, ſitzt jetzt zu Frankfurt an der Oder und... hat geheirathet, iſt Bürger und Meiſter und Vater von Kin⸗ dern.. und hat niemals erfahren, wie gräulich weh mir der Abſchied von ihm gethan hat.— Ach, fügte die Schweſter hinzu: man weiß gar oft nicht, wie voll mit Kummer ein
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Menſchenherz ſteckt, und nicht ein jedes hat daneben noch die Freude, an den Eltern gehandelt zu haben, wie ſich's gehört. Sieh, lieber Bruder: mir tritt wiederum das Waſſer in die.
Augen, aber halb und halb weine ich vor Freude, daß ich bis an's Ende die Prüfung und Schickung Gottes tapfer ausge⸗ halten habe.
Du getreue Seele! rief Hermann aus, der Schweſter Hand ſchüttelnd; ein frommes Weib iſt durch ſeine heldenmüthige Ergebung dem Himmel näher verwandt, als der chriſtlichſte Mann! Bei alledem jedoch, gute Dorothea, biſt Du— ein b paar Jahre älter als ich— biſt Du an die Grenze der hei⸗ rathfreudigen Zeit gelangt, und ich rathe Dir, da jetzo Du frei geworden..
Recht geſchwinde noch zu heirathen, willſt Du ſagen? fragte Dorothea mit gelindem Vorwurf und ſpitziger Zunge:


