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Band 4 (1846) Band 4
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lange her daß Du mit einem Handwerksmann bverſprochen ſeieſt?

Ach, wohl iſt das lange her. Wahr iſt's geweſen; glaubte es ſelbſt nicht anders... aber.. es iſt nichts

daraus geworden.

Wie ſo? warum nicht? Hat Dich der ſchlechte Geſell hintergangen?

Dorothea faltete die Hände, ſchaute mit naſſem Blick empor und erwiederte: O nein, o nein, darauf leg' ich die mein Wilhelm war

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Hände in's Feuer. Gott ſoll's wiſſen,

treu wie Gold, und ich hab' ihm die Treue rechtſchaffen wie⸗ dergegeben, aber... es ſollie nicht ſein. Der Vater ſelig hat es auf einmal nicht gewollt, und ich mußte ihm, als eine ge⸗ horſame Tochter, unterthänig ſein.

Nicht gewollt? auf einmal nicht gewollt? So wußte er Schlimmes von Deinem Wilhelm?

Wahrlich nicht; Wilhelm war weiß, wie ein Schwan, an dem kein ſchwarzes Fleckchen iſt; aber... den Vater über⸗ kam ſo zu ſagen über Nacht eine große Angſt vor dem Allein⸗ ſein im Alter. Die Mutter ſo lange todt... der Bruder Heinrich an die fünfzig Meilen weit von uns wohnhaft... Du ein vornehmer Herr... und mein Wilhelm, der auch im Sinne hatte, ſich weit von da in Preußen niederzulaſſen...! So fragte mich der Vater beweglich, ob ich ihn denn allein ſterben und verkommen laſſen wolle...? Wenn Du ihn gehört hätteſt, den alten Mann! Die Seele ging mir ſchier aus.. aber ich mußte thun, wie er's haben wollte.

Dorothea hielt die Schürze vors Geſicht, und drehte ſich