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Band 4 (1846) Band 4
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Meine Frau? ſagte Hermann mit verdüſterter Stirne: Ich habe keine Frau.

Nicht? keine Frau? fragte die Schweſter verwundert: ei, lieber Bruder, Du wärſt doch ſchon in den Jahren, daß..

Laß das gut ſein, Dorothea. Ich heirathe in meinem Leben nicht. Das iſt aus und vorbei.

O ſchade, ſchade! Was wirſt Du anfangen, wenn Du alt wirſt? Ein Junggeſell ohne Pflege, ohne Liebe hat ein ungeſchicktes Lvos gezogen.

Möglich, wahrſcheinlich, gute Schweſter. Aber es iſt

nun einmal ſo, iſt nicht mehr zu ändern. Ich habe nicht an's Alter, an die Pflege gedacht. Ja freilich, wenn ich eine Hauſerin hätte, ſo wie Du biſt, meine liebe Schweſter.. dann wäre ich geborgen.... wir wollten ein Leben führen, Dorothea! Die Schweſter machte noch vergnügtere Augen, als vor dem Schmuck. Hermann ließ ſie nicht zu Wort kommen und fuhr fort: Doch was nicht ſein kann, kann nicht ſein. Ich werde darum weder Deiner noch Deiner Kinder ber⸗ geſſen.

Meiner Kinder?

Nun ja: Du wirſt doch in Deiner Ehe nicht kinderlos geblieben ſein?

Ei, wie redeſt Du denn? Ich bin ja gar nicht ver⸗ heirathet, ſagte Dorothen und wurde roth, wie eine rechte Jungfer.

Nicht? nicht? Hörte ich denn nicht einmal,'s iſt