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von Maſchewsky, den ich nicht kenne, hat mir keine Geſchenke zu machen. Ich wüßte nicht, was ich von mir halten müßte, wenn mir einſiele, dieſen Ring zu nehmen. Im Uebrigen aber nehme ich dieſen Auftritt für das, was er ſein ſoll. Sie geben mir den Abſchied.. und ich.. betrete Ihre Schwelle nicht mehr.
Darum eben habe ich Sie bitten wollen! rief dem Fort⸗ eilenden mit grober Stimme der Hausherr nach.
Auf dem Flur begegnete dem Arzt das Stubenmädchen
Klementinens.— Wo iſt Ihr Fräulein? fragte Hermann mit pebender Lippe.— Das Mädchen erhob als wie in ſtummer
Klage beide Hände zum Hiumel und antwortete leiſe: Seit geſtern
Abend iſt das Fräulein krank.. ach, wie krank! Sie liegt
zu Bette und weiß kaum von ſich.—
Krank? allmächtiger Gott! Krank.. ohne Hülfe?— Der alte Herr Doktor Hoffbauer iſt bei ihr. Ich habe den⸗ ſelben auf beſondern Befehl des Herrn zu ihr beſcheiden müſſen. — Ja ſo, ja ſo ich habe ja in dieſem Hauſe nichts mehr zu thun!—
Nit dieſen Worten floh Hermann die Treppe hinunter, über die Straßen, ohne zu ſehen, was um ihn her vorging⸗ — Erſt in ſeinem Hauſe, in ſeinem ſtillſten Kabinet kam er wieder zu ſich, um den ganzen Umfang ſeines Elends und der unſchuldigen Klementine Jammer völlig zu begreifen. Die gütige Natur ſchickte ihm Thränen, wie einem Weibe. Sie erleichterten ihn, aber tief in ſeinem Herzen ſaß mit ſcharfen Widerhaken der Pfeil und wankte und wich nicht mehr, ſo lang er lebte, wenn ſchon die Zeit nach und nach den allzu⸗


