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Band 4 (1846) Band 4
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entgegenging, machte ihm Muth. Sie kommen, wie gerufen, ſprach der Mann mit lächelndem Munde: wir beſchäftigten uns eben mit Ihnen. Hier, Herr von Maſchewsky, iſt der wackere Doktor, der meine Klementine aus der größten Gefahr er⸗ rettete.

Der polniſche Herr erhob ſich ſchwerfällig grüßend. Welch' unverſchämte Züge! dachte Hermann, indem er ſich tief verneigte. Der polniſche Herr ſaß wieder zur Stelle nieder und blickte immer prahleriſcher aus.

Mittlerweile fuhr der Kaufmann fort: Ihre Bemühungen, beſter Herr Doktor, ſind zum ſchönſten Ziele gelangt. Kle⸗ mentine iſt geſund und bedarf Ihrer nicht mehr. Hingegen iſt mir Bedürfniß geworden, Ihnen auch auf gut kaufmänniſch den Dank auszudrücken, den Ihnen mein Herz bis an's Ende meiner Tage zollen wird. Verſchmähen Sie nicht dieſe ſchwache Erkenntlichkeit, die in keinem Verhältniß zu Ihrer Geſchicklich⸗ keit ſteht.

Ein paar ſchwere Goldrollen glitten in Hermanns Hände; aus ihnen in des Arztes Taſche. Er konnte doch nicht wohl das reiche Geſchenk ausſchlagen, das ihm der Vater Klemen⸗ tinens bot, ohne denſelben zu kränken?

Ehe hierauf Hermann ein erkenntlich Wort finden konnte, redete der Kaufmann ſehr unbefangen weiter: Zugleich bitte ich Sie in meinem und meines hier gegenwärtigen Freundes Na⸗

men, dieſen Ring anzunehmen, den Ihnen der Letztere, Herr

von Maſchewsky, als ein Pfand ſeiner Dankbarkeit für die

Wiederherſtellung unſerer Klementine, zu verehren ſich die