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Band 4 (1846) Band 4
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Ich werde heute Abend den Muth haben, ihm das erſte Wort zu ſagen. Folgen Sie morgen meinem Beiſpiel und reden Sie offen mit ihm. Glauben Sie mir: Sie werden ſich voll⸗ kommen gut aufgenommen ſehen.

lementine das wußte der Arzt vermochte viel über den Vater, noch mehr über ihre gute, aber recht ſehr beſchränkte Mutter. Eine beſſere Vorfechterin hätte der junge Mann nicht in aller Welt gefunden. Der Kampfgenoſſin vertrauend, ging er hochvergnügt nach Hauſe, ſchlief wie ein Glücklicher, erwachte wie ein Seliger, ging als ein Verklärter dem Hauſe ſeiner Braut zu. Ihr Engelgeſicht wird mir aus dem Fenſter zunicken! dachte er. Mit nichten. Sie wird im Vorſaale meiner warten und mir ein paar ermun⸗ ternde Worte zuflüſtern! dachte er ferner. Abermals eine Hoffnung umſonſt.

Klementinens Mutter begegnete dem Arzte. Ihr Geſicht war verſtört, verzogen, unfreundlich. Sie ſprach kein Wort, aber ſie deutete auf die Thüre des Geſchäftszimmers ihres Mannes. Ich werde alſo doch erwartet? tröſtete ſich Her⸗ mann, den der Mutter Benehmen faſt ſtutzig gemacht hätte: Klementine wird als eine beredte Fürſprecherin an des Vaters Seite ſitzen.

Vergebliche Erwartung. Klementine fehlte. Doch war ihr Vater nicht allein. Ihm gegenüber ſaß ein Herr von mittleren Jahren, mit einem ausländiſchen, hoffärtigen Geſicht. Seine Kleidung war fein. Der fatale Beſuch! dachte Re⸗ denbach: wie ſoll ich jetzt meine Worte anbringen?

Die freundliche Höflichkeit, womit ihm der Handelsherr