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keinen Grund gehabt, ſeine Frau umzubringen und geſtand nur, daß er ſich in jenem Augenblicke wunderbar aufgereizt gefühlt. Sie können denken, wie ſchlimm der Richter den Handel fand.“
„Für Cahetano; das begreift ſich leicht.“
„Nein, für ſich ſelbſt,“ verſetzte der Britte;„Sie kennen die Strafloſigkeit, der ſich die Armen in dieſem Lande erfreuen. Cahetano war nicht reich, und, verurtheilt oder freigeſprochen, ſtand kein Löſegeld von ihm zu erwarten⸗ Der Richter war auch ſehr barſch gegen ihn; er ſagte ihm mit grimmigem Tone, daß es nicht weniger als eine ſolche Entſchuldigung bedurft habe, um ihn loszulaſſen, und ſchickte ihn fort, aber nicht, ohne ihm zu erklären, daß ſie zum zweitenmale nicht mehr angenommen würde. Seitdem em⸗ pfinden die, welche von dieſem Mord und der Veranlaſſung hörten, die den Mörder bewaffnet, ein gewiſſes Unbehagen, wenn ſie ihn aufgeregt ſehen, was immer geſchieht, ſobald
er des Weibes gedenkt, das ihn verrieth; nun habe ich aber
gute Gründe, zu vermuthen, daß er ihrer oft gedenkt. Was das Klingen vom Cerro betrifft, wird es von ihm ſtets als vüſtere Erinnerung oder unverzeihliche Beleidigung aufgenom⸗
men. Um alle Spuren des Vergangenen zu tilgen, hat ſich
Cahetano nicht geſcheut, ſeine Hütte mit eigener Hand anzu⸗ zunden.“. „Und ſein dienſtwilliger Freund?“ fragte ich. „Ich weiß nicht,“ verſetzte der Engländer,„ob das feſte Verfahren des Richters gegen Cahetano dieſen einſchüchterte,


