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oder ob er ſich für ſpäte Gelegenheit vorbehält, mit dem Hinterbringer abzurechnen; Thatſache iſt, daß Letzterer noch lebt, und doch iſt Cahetano, wie ich ihn kenne, von dem unheilvollen Geheimniß verzehrt, das er im Blute ertränkt zu haben wähnt, Cahetano, der einen Menſchen leben läßt, welcher dies Geheimniß mit ihm theilt: ein undurchdring⸗ liches Räthſel für mich.“
Der Erzähler ſchwieg und ich lenkte meinen Blick auf das Meer, um den Helden dieſes blutigen Trauerſpiels neu⸗ gierig zu betrachten, als hätte ich ihn zum erſtenmale ge⸗ ſchaut. Ich gewahrte ihn beinahe zu unſern Füßen, wo er auf der hochgehenden See die ſchwache Barke fliegen ließ, die er mit Kraft und Geſchicklichkeit ohne Gleichen hand⸗ habte. Von der Sonne beleuchtet, welche eben am Horizonte untertauchte und roſigen Nebel über das Waſſer hauchte, erſchien Cahetano wie in einem blutigen Rauche. Plötzlich ſtieß mein Gefährte einen Schrei aus und ließ einen ſo grellen Pfiff hören, daß ich unwillkürlich zuſammen fuhr. Aus ſeinen zwei Händen ein Sprachrohr bildend, rief er ihm, während Cahetano auf jenes Zeichen ſich wandte, im reinſten kaſtilianiſchen Dialekt, aber mit einem Accente, der meilenweit nach einem Andaluſier ſchmeckte, zu, er ſolle die Inſel Ti⸗ buron bei der Nordſpitze umſegeln, weil bei der ſüdlichen ein verdächtiger Kahn anlange. Ich konnte nicht umhin, die plötzlichen Fortſchritte des Engländers in der ſpaniſchen Sprache zu bewundern. Das war ein neues Geheimniß für mich und ich glaubte nicht recht gehört zu haben. Dem Signal des
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