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Band 3 (1846) Band 3
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der Hand, und neben ihm ſcheint der Mond, ſo wie er da⸗ zumal unter'm Galgen geſchienen.

So, ſo? ſprach Hieſel recht theilnehmend;Was ha⸗ ben ſie denn für ihr Glück und Herrlichkeit dem Rothen zum Pfand gegeben?

Andreas hatte noch nicht den Mund zum Antworten ge⸗ öffnet, ſo ſtutzte Hieſel wieder wie zuvor und rief:Ha! diesmal ruft' mich gewiß und wahrhaftig, und das iſt Hanni's Stimme! Gleich, gleich, Hanni, ich komme ſchon!

So wollte ich doch, Du müßteſt der weißen Gemſe mit den ſilbernen Krickeln nachſpringen, Du bockbeiniger Stein⸗ eſel, Du, wetterte dem Entlaufenden Andreas nach, und folgte ihm auf die Schwelle. Da war jedoch nichts zu ſehen, als Nacht und ſchwacher Sternenſchein über Schneetrift und Eiswand.Hanni, Hanni, wo biſt Du? rief Hieſel, im Dunkel verſchwindend, nachdem er lang auf dem Schnee hin und hergeglitten, vergebens ſpähend nach der Geliebten.

Und dieſer Narr, dieſer Trottel ſoll das Madl als Weib heimführen, das Madl, das ich mir gern zu all meinem Gut zulegen möchte? fragte Andreas ſich ſelber bitter und böſe, während er die Riegel an ſeiner Hausthüre nachdrücklich ſchloß, das kann und mag ich nicht leiden. Aber wer wird mit dem Meßmerjosl fertig, da ich ſchon auf die Hanni ſelber nicht rechnen kann? Die Dirn' kann mich nicht ausſtehen.. wenn jedoch der Alte ſpräche: Du mußt!? Leider iſt er nie zu einem feſten Wort zu verleiten, der laabe warmabgeſottne Heilige, und all mein Zureden iſt frei umſonſt. Wenn der

Der Erzähler. 1846. m. 2