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im Sterben lag und der Geſellprieſter ihm ſeine Sünden ver⸗ gab, hat's um ſein Haus herumgeziſcht wie eitel Schlangen, und ſind ihrer viele dort todt gefunden worden, da man den Seppel in's geweihte Grab trug.“ „Horch!“ machte Hieſel wiederum, aufhupfend:„Hat mich da nicht die Mutter gerufen, draußen bei'm Zaun?“ „Laß doch die Narrheit!“ ermahnte Andreas:„ſo heult's manchmal aus dem Todtengebirge herüber. Man ſollte nicht meinen, daß man's da herüber hören könnte, aber's iſt ſchon ſo. Laß Deine Mutter mit Frieden und kümmere Dich um Deine eigene Wohlfahrt. Geh' hinüber an den See und paſſe auf das Waſſerweib. Ich will Dich eine Kunſt lehren, und ob Du Deine müßige Zeit hier oder dort zubringſt, iſt einer⸗ lei.—“ „Nein, nein,“ ſagte Hieſel ängſtlich:„mit m Waſſer
laß' ich mich nicht ein. Ich hab' ein Grauſen vor dem See, und von dem Waſſerwurm nehm' ich die Seligkeit ſelber n geſchenkt.“. 5 „Ei, ſo trappl' auffi, wo aufm Dachſtein und um de Scheichenſpitz die Heren tanzen!“ brummte Andreas;„mit Dir, Du Narr, iſt nichts anzufangen. Biſt ein Jäger, ein gelernter, und haſt keinen Muth? Oder willſt Du lieber zur Mitternacht unter'n Galgen hinſtehen und das Blutmannerl heraufbeſchwören? Nun:'s gibt auch noch Einen, der Dich das lehren könnte.“ „Hu, mir ſchauert die Haut!“ entgegnete Hieſel:„Un⸗
tern Galgen? zur Mitternacht 2“ „Nun, wie haben's die von Rottenmann gemacht?“


