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Band 3 (1846) Band 3
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gemiſchte Wein im Gehirn, daß er ſtumm zuhorchte, als An⸗ dreas anhob:

Es gibt Geſpenſter im Berg und im Waſſer, und auch in den Wäldern und Auen geht's zur Nachtzeit hin und her, und wer das weiß und auf ſo einen Nachtmann ſtoßt, kann reich und glücklich werden, denn der Grund der Seen und der Felſen iſt voll von Gold und Silber, aber der Menſch kann den Reichthum nicht heben, ſondern nur der dazu beſtellte Geiſt, deſſen Herr und Meiſter unten ſitzt, wie unſer Herr⸗ gott oben. Haſt Du nicht von den Goldlacken gehört, die oben auf der Hochwildſtelle im Gebirg anzutreffen ſind? Wen Du fragen magſt es hat ſie keiner geſehen, aber doch ſind ſie da, und wer ſie gefunden, braucht nur eine Hand voll Waſſer daraus zu ſchöpfen, ſo liegt gleich ein ganzer Klumpen Gold in ſeinem Hütl. Der Schlaiben⸗Seppel von den Pöt⸗ ſchen hat's erfahren. Weißt? er hat in den letzten Jahrln ſeines Lebens zu Gviſern gehauſt, und ein ſeliges Abſterben gehabt, und war doch, wie die Leute ſagen, dem böſen Feind verſchrieben. Das iſt alſo zugegangen. Er war noch wohl jung, und hat ſich einmal auf dem Grundelſee oder auf einem andern in eine Plätten geſetzt und iſt dort eingeſchlafen Was geſchieht? Derweilen macht ſich das Strickl los, und das Schiffl geht inen See ganz ſtat und langſam und der Schlai⸗ ben⸗Seppel ſpürt nichts; nichts, als bis es zu ſpät ge⸗ weſen. Ein grauslicher Windſtoß hat ihn aufgeweckt und da ſaß er mitten im See und die Plätten polterte hin und her wie altes Grafflwerk, und wie es Nacht wurde, ging ſie aus einander und der Seppel hatte alle Mühe, um einen Felſen